Studien

Geschäftsjahr 2010

SNP nimmt Anlauf – die Ernte wird ab dem 2. Halbjahr eingefahren

Erwartungsgemäß war auch Q2 noch gekennzeichnet von den Aufwendungen im Zuge des Vertriebsstartes von SNP T-Bone. Während der Umsatz stagnierte, wirkten sich Neueinstellungen belastend auf die Margensituation aus. SNP hat sich hiermit auf eine deutliche Erhöhung des Wachstums im zweiten Halbjahr eingestellt. Positives Feedback vom Markt, das Interesse von Großkonzernen und der reibungslose Verlauf der ersten Projekte stimmen uns zuversichtlich, dass SNP T-Bone ein durchschlagender Erfolg wird. Gemäß unseren (durchaus konservativen) Schätzungen, die einen Markterfolg der SNP T-Bone-Lösung berücksichtigen, ist die Aktie gegenwärtig leicht überbewertet. Nach dem starken Kursanstieg der letzten Tage empfehlen wir den Wert (bei unverändertem Kursziel von € 66) zu halten (zuvor: Kaufen).

SNP Kurzanalyse Q2 2010

Investitionen belasten Q1/Ausblick unverändert

Der stagnierende Umsatz im ersten Quartal der SNP AG (General Standard, ISIN DE0007203705, SHF) hat keine Auswirkungen auf unsere Gesamtjahreserwartung, die von einem 17%-igen Umsatzwachstum ausgeht. Denn erstens ist zu berücksichtigen, dass Q1 traditionell das schwächste Quartal darstellt. Zweitens stimmt uns der hohe Auftragsbestand (+26% über Vorjahr) bezüglich des zweiten Halbjahres zuversichtlich. Zuversicht signalisiert auch, dass das Management weitere 12 Mitarbeiter in Q1 eingestellt hat. Zudem konkretisiert sich der Ausblick für die selbstentwickelte Transformationssoftware für SAP-Systeme (SNP T-Bone). Folglich erwarten wir erste nennenswerte Umsatzbeiträge im zweiten Halbjahr. Anstatt auf die Umsatzentwicklung würden wir das Augenmerk auf die Ergebnisentwicklung legen. Eine erfolgreiche SNP T-Bone-Einführung dürfte unseres Erachtens zu positiven Überraschungen auf der Ergebnisseite führen.
Nach einem Umsatz im Beratungsgeschäft von € 3,5 Mio. im ersten Quartal und einem Auftragsbestand zum 31.3.2010 von € 12 Mio. scheint ein Jahresumsatz im Beratungsgeschäft mindestens auf Vorjahresniveau (€ 16,3 Mio.) sicher zu sein. Wir gehen dagegen von einem 11%-igen Wachstum aus. Mit der Einführung von SNP T-Bone und wieder anziehenden IT-Investitionen gehen wir von einem deutlich stärkeren Wachstum der Softwareumsätze aus, welches zu einer deutlichen Margenerhöhung führen wird.
Wir belassen die Aktie mit € 66,00 weiter auf „Kaufen“.

SNP Kurzanalyse Q1/2010

SNP T-Bone wird zum Filetstück

Mit SNP Transformation Backbone (SNP T-Bone) hat die SNP AG (General Standard, ISIN DE0007203705, SHF) eine Lösung entwickelt, die das Potenzial hat den gesamten SAP-Transformationsmarkt nachhaltig zu verändern und effizienter zu gestalten. Die in 2009 angefallenen Entwicklungskosten (insges. € 1,8 Mio. in 2009) haben das Ergebnis belastet – die EBIT-Marge von 23,4% ist vor diesem Hintergrund umso beeindruckender. Ein weiter steigender Softwareanteil, auch im Zuge der SNP T-Bone-Einführung, dürfte weitere Margenerhöhungen bewirken. Das Unternehmen selbst möchte das Rekordmargenniveau des Vorjahrs zumindest halten. Wir haben erstmalig einen Markterfolg von SNP T-Bone in unseren Schätzungen berücksichtigt. Mit einem 2010er EV/EBIT von 9,6 bei starkem Wachstum und weiteren Margenerhöhungen ab 2011, ist die Aktie in unseren Augen ein Kauf.

SNP Basisstudie Bank M

Analystenbewertung Februar 2010
Marge und Auftragsbestand überzeugen

Trotz des herausfordernden Umfeldes und der als Aufwand gebuchten Entwicklungskosten für "SNP T-Bone" (Transformationslösung) ist es SNP gelungen in 2009 ein neues Rekord-EBIT von € 4,7 Mio. zu erzielen. Der deutlich höhere Auftragsbestand zum Jahresende (+60% ggü. 31.12.2008) stimmt uns zuversichtlich, dass das Unternehmen 2010 auf den Wachstumspfad zurückkehrt.

Analystenbewertung Februar 2010



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Investor Relations,

Petra Neureither

Vorstand Finanzen, Controlling und Personal

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